Sie sind hier: Orchester / Gastdirigenten

Michael Euler

Die „Sache“ mit der Musik fing für Michael Euler schon in jüngster Kindheit an. Im zarten Alter von fünf Jahren debütierte er auf den Bretter, die die Welt bedeuten und wie es sich für einen waschechten Rheinländer gehört natürlich im Karneval.
Musikschule Troisdorf, Konservatorium der Stadt Köln und schließlich die Robert-Schumann-Musikhochschule Düsseldorf waren seine musikalischen Ausbildungsstätten in denen er seine musikalischen Studien vertiefte und 1989 mit dem Kapellmeisterdiplom abschloss.
Danach begann für ihn der „berufliche Ernst des Lebens“, zunächst als zweiter Musikoffizier beim Heeresmusikkorps 300 in Koblenz. Es folgten Verwendungen als stellvertretender Chef Stabsmusikkorps und Leiter Kammerorchester der Bundeswehr, Chef Gebirgsmusikkorps Garmisch-Partenkirchen und Chef Big Band der Bundeswehr.
Diese Verwendungen spiegeln nicht nur die Vielfalt des Militärmusikdienstes wider, sondern sind für Oberstleutnant Michael Euler die Grundlage eines reichen Erfahrungsschatzes, den er seit 2008 als Verantwortlicher in die Ausbildung des Militärmusikernachwuchs beim Ausbildungsmusikkorps der Bundeswehr einbringt.
Für ihn heißt es über 30 Jahre Erfahrung und Begeisterung für den schönsten Beruf der Welt an die junge Generation von Militärmusikerinnen und Militärmusikern weiter zu geben.
Seit 2009 ist er Dozent für Blasorchesterleitung an der Robert Schumann Hochschule für Musik in Düsseldorf.
Darüber hinaus war und ist ihm der enge Kontakt zur zivilen Blasmusikszene ein besonderes Anliegen. So kennt man ihn national wie international als gefragten Gastdirigenten und Juror bei Wettbewerben sowie als Dozent für Dirigieren an den verschiedensten Musikakademien.

Isabelle Ruf-Weber

Isabelle Ruf-WeberIsabelle Ruf-Weber schloss die Ausbildung zur Blasorchesterdirigentin 1989 in Luzern mit Auszeichnung ab. Im gleichen Jahr erlangte sie das Lehrdiplom für Querflöte. Es folgten ein Studienaufenthalt an der University of Michigan (USA), die Ausbildung zur Kapellmeisterin bei Sylvia Caduff in Luzern, der Besuch zahlreicher Meisterkurse im Ausland und ein Nachdiplomkurs für Orchesterdirigieren an der Musikhochschule Zürich bei Johannes Schlaefli. Isabelle Ruf-Weber ist seit 1988 musikalische Leiterin des Blasorchesters Neuenkirch und seit 2001 musikalische Leiterin des Stadttheaters Sursee. 2004 wurde sie zur künstlerischen Leiterin des Landesblasorchesters Baden-Württemberg berufen. Ende 2007 übernahm sie die musikalische Leitung des Blasorchesters La Landwehr de Fribourg. Im Weiteren wirkt Isabelle Ruf-Weber als Jurymitglied an Dirigier- und Musikwettbewerben. 2007 wurde sie Mitglied der Musikkommission des Schweizerischen Blasmusikverbandes SBV. Zudem engagiert sie sich als Gastdirigentin und Musikpädagogin bei verschiedenen Orchesterprojekten. Seit Herbst 2006 ist sie Gastdozentin an der Bundesakademie in Trossingen (D). Ab September 2010 lehrt sie als Dozentin für Blasmusikdirektion an der Hochschule Luzern.

Gunther Pohl

Gunther PohlGunther Pohl ist Professor für Flöte und Kammermusik an der Hochschule für Musik„Carl Maria von Weber” Dresden.
Er wurde 1941 in Oppeln geboren, wuchs in Bonn auf und studierte Flöte bei Hans-Peter Schmitz und Dirigieren bei GMD Martin Stephani (Nordwestdeutsche Musikakademie Detmold). Gunther Pohl ist Preisträger verschiedener Wettbewerbe, unter anderem des Hochschulwettbewerbs der Bundesrepublik Deutschland 1967, des Internationalen Flötenwettbewerbs „Friedrich Kuhlau” 1970 und des ARD-Musikwettbewerbs München 1970.
Erste Dirigiererfahrungen sammelte er als Gründer und Leiter eines Kammerorchester mit Studierenden der Musikakademie Detmold. Von 1973 bis 2006 wirkte er als Soloflötist der Bamberger Symphoniker und dirigierte in dieser Zeit Kammerensembles des Orchesters. In Japan leitete er die Kyoto Bach-Solisten, in Soweto/Südafrika dirigierte er die Bamberger Symphoniker in einem Sonderkonzert mit Werken von Mozart, Beethoven und Dvorák.
Gunther Pohl machte Rundfunk-, Schallplatten- und CD- Aufnahmen. Als Solist spielte er unter der Leitung von Herbert Blomstedt, Eugen Jochum, Rafael Kubelík, Helmuth Rilling, Horst Stein und anderen. Von 1971 bis 1991 war er zudem Honorarprofessor für Flöte und Kammermusik an der Musikhochschule Lübeck, ab 1997 wirkte er an der Hochschule für Musik Nürnberg, seit 2006 an der Musikhochschule Dresden. Schwerpunkt seines Wirkens als Solist und Ensembleleiter ist die historisch informierte Interpretation der Musik des 18. Jahrhunderts auf modernen Instrumenten.

Mehr zu Ihm ist hier zu finden: www.solofloetist.de

Jan van der Roost

Jan van der RoostJan Van der Roost wurde 1956 in Duffel, Belgien geboren. Er studierte Posaune, Musikgeschichte und Musiklehre am Lemmens-Institut in Leuven (Louvain) und setzte seine Studien am Royal Conservatoires von Gent fort, wo er eine Ausbildung zum Dirigenten und Komponisten absolvierte. Gegenwärtig unterrichtet er am Lemmens-Institut in Leuven (Belgien) und hat eine Gastprofessur am Shobi Institute of Music in Tokio und am Nagoya University of Arts (Japan) inne. Er ist nicht nur ein produktive Komponist, sondern auch sehr gefragt als Jurymitglied, Lektor, Kliniker und Gastdirigent: Seine zunehmenden musikalischen Aktivitäten führten ihn in mehr als 35 Länder auf vier Kontinenten und seine Kompositionen werden in weltweit mehr als 50 Nationen aufgeführt und aufgenommen. Anfang 2001 erschien bei EMI Classics eine komplette CD, die vier seiner Kammerorchesterwerke enthält. Anfang 2003 erschien bei Valve-Hearts ein CD, eingespielt vom "Slowakische Rundfunk Sinfonieorchester"(Bratislava) mit drei seiner Kompositionen. Seine Werksliste weist eine große Bandbreite an Genres und Stilarten auf. Darunter finden sich z.B. zwei Oratorien, eine Sinfonie und einige kleinere Werke für Sinfonieorchester, ein Gitarrenkonzert (Joaquin Rodrigo gewidmet), ein Konzert für Trompete und Streichorchester (gewidmet und in Auftrag gegeben von dem norwegischen Virtuosen Ole Edvard Antonsen), ein Doppelkonzert für zwei Klarinetten und Streichorchester (Walter und Anne Boeykens gewidmet), ein Zyklus mit Liedern für Bariton und Kammerorchester, Werke für Streicher und Kammerorchester, Kammermusik, zahlreiche Kompositionen für Brass Band und Blasorchester (darunter eine Sinfonie in drei Sätzen für großes Blasorchester), Choralmusik, Instrumentalsoli u.v.m. Viele dieser Kompositionen wurden in verschiedenen Ländern in Radio und Fernsehen ausgestrahlt und die meisten auch von namhaften Musikern auf der ganzen Welt auf CD eingespielt. Jan Van der Roost komponiert exklusiv Auftragsarbeiten, die bisher u.a. aus den Ländern Belgien, Holland, der Schweiz, Italien, den USA, Japan, Frankreich, Luxemburg, Singapur, Norwegen, Deutschland, Kanada, österreich, Finnland und Ungarn kamen.

Mehr zu Ihm ist hier zu finden: www.janvanderroost.com

Douglas Bostock

Douglas BostockDer britische Dirigent Douglas Bostock ist seit 2001 Chefdirigent des Aargauer Symphonie Orchesters in der Schweiz und seit 1992 Ständiger Gastdirigent der Tschechischen Kammerphilharmonie. Darüber hinaus ist er Erster Gastdirigent des international renommierten Tokyo Kosei Wind Orchestra und seit 2003 musikalischer Leiter der Schloßoper Hallwyl in der Schweiz. Von 1991 bis 1998 war er Generalmusikdirektor des Karlsbader Symphonieorchesters in der Tschechischen Republik und verhalf dem Klangkörper durch Konzertreisen und CD-Aufnahmen zum internationalen Ruf.
Douglas Bostock pflegt ein umfassendes und vielseitiges Repertoire, hat sich aber insbesondere als Dirigent tschechischer und britischer Musik sowie zeitgenössischer Tonkunst einen Namen gemacht. Er zählt außerdem international zu den herausragenden Interpreten der Musik des dänischen Komponisten Carl Nielsen.
Zu seinen Gastdirigaten in Großbritannien gehören u.a. Konzerte und Aufnahmen mit dem BBC Symphony, dem BBC Philharmonic, dem Royal Philharmonic, dem Royal Liverpool Philharmonic, dem Scottish National Orchestra, der London Philharmonic und dem BBC National Orchestra of Wales. Douglas Bostocks zahlreiche Auftritte bei führenden Orchestern in vielen Ländern Europas, den USA, Kanada und Mexiko zeugen von seinem breiten Wirkungskreis. In Japan ist er als Gastdirigent ebenfalls sehr gefragt, u.a. bei der New Japan Philharmonic, dem Tokyo City Symphony, der Kanagawa Philharmonic, dem Gunma Symphony und der Geidai Philharmonia.
Douglas Bostock ist auch ein geschätzter Pädagoge. Er gastiert als Dirigent und Lehrer u.a. am Royal Northern College of Music in Manchester, der Royal Danish Academy of Music und der Musikhochschule Zürich und leitet zudem Meisterkurse im In- und Ausland. Seit 2007 ist er als Gastprofessor an der National University of Fine Arts and Music in Tokyo tätig und seit 2009 in der gleichen Funktion an der Senzoku Gakuen College of Music.
Rund 80 CD-Aufnahmen, darunter viele Ersteinspielungen dokumentieren das künstlerische Profil und das vielseitige Repertoire des Dirigenten Douglas Bostock. Seine Aufnahmen der kompletten Orchesterwerke Carl Nielsens und der Symphonien Robert Schumanns finden international hohe Anerkennung. Die bedeutende CD-Reihe mit symphonischer Musik britischer Komponisten „The British Symphonic Collection“ genießt weltweit sowohl in der Presse als auch beim Publikum große Beliebtheit.

Mehr zu Ihm ist hier zu finden: www.douglasbostock.net

Johann Mösenbichler

Johann MösenbichlerJohann Mösenbichler ist Chefdirigent des Musikkorps der Bayerischen Polizei und unterrichtet Dirigieren an der Anton Bruckner Privatuniversität in Linz. Bis 2006 war er Lehrbeauftragter an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien. Konzertauftritte, seine Arbeit als Gastdirigent, sowie umfassende Vortrags-, Lehr- und Jurorentätigkeiten führten ihn bereits nach Asien, USA, und in zahlreiche Länder Europas. 1997 wurde er zum Direktoriumsmitglied von MID EUROPE ernannt. Mit zahlreichen Ehrungen und Preisen wurden seine Leistungen honoriert. Seit 2000 hat Mösenbichler die künstlerisch-wissenschaftliche Leitung von MID EUROPE inne. Als Gastdirigent arbeitet er mit dem Grazer Symphonischen Orchester, der Südböhmische Kammerphilharmonie in Budweis und mit der Oberstdorfer Sommerakademie.

Johan de Meij

Johan de MeijJohan de Meij (Voorburg, 1953) studierte Posaune und Direktion am Königlichen Konservatorium Den Haag und erlangte als Komponist und Arrangeur Internationale Anerkennung. Sein Werk umfasst neben originalen Kompositionen auch sinfonische Transkriptionen und Bearbeitungen von Filmmusik und Musicals.
Die Sinfonie Nr. 1 The Lord of the Rings (Der Herr der Ringe) nach Motiven aus Tolkiens gleichnamigem Romanzyklus, war Johan de Meijs erste große Komposition für sinfonisches Blasorchester und wurde 1989 mit dem anerkannten Sudler Composition Award in den USA ausgezeichnet. Im Jahr 2001 spielte das Philharmonische Orchester Rotterdam die Uraufführung der Fassung für Sinfonieorchester. The Lord of the Rings wurde auf mehr als zwanzig CDs von renommierten Orchestern, wie dem London Symphony Orchestra und dem Nagoya Philharmonic Orchestra, eingespielt. Auch seine anderen groß angelegten Werke, wie die Sinfonie Nr. 2 The Big Apple, das T-Bone Concerto (Posaunenkonzert) sowie Casanova (Cellokonzert) fanden ihren Weg ins Repertoire der besseren Orchester auf der ganzen Welt. Casanova gewann 1999 den ersten Preis beim Internationalen Kompositionswettbewerb in Corciano (Italien); im Jahr darauf wurde The Red Tower beim Internationalen Kompositionswettbewerb in Oman preisgekrönt. Seine dritte und jüngste Sinfonie Planet Earth komponierte Johan de Meij im Auftrag des Nordniederländischen Orchesters. Er gewann 2006 mit dieser Sinfonie den zweiten Preis beim Internationalen Kompositionswettbewerb in Corciano.
Außer als Komponist ist Johan de Meij auch als Musiker in verschiedenen Bereichen aktiv. Als Posaunist spielte er mit verschiedenen Niederländischen Ensembles und Orchestern, u.a. das Radio Kamer Orkest, Nederlands Filharmonisch Orkest, Nederlands Blazers Ensemble, The Amsterdam Wind Orchestra und Orkest De Volharding. Darüber hinaus ist er ein gefragter Gastdirigent und Dozent, und hat bereits in fast allen europäischen Ländern, in Japan, Singapur, Brasilien und in den Vereinigten Staaten Konzerte dirigiert und Seminare geleitet.

Mehr zu Ihm ist hier zu finden: www.johandemeij.com